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Große Hefezahlen zum Jubiläum backen

Große Hefezahlen zum Jubiläum backen

 

Mein Papa hat am Wochenende seinen 80. Geburtstag gefeiert und ich wollte für ihn große Hefezahlen zum Jubiläum backen

Und, ich denke, das ist mir ganz gut gelungen — hihi. Es war nicht das erste Mal, dass ich zu einem Jubiläum Hefezahlen gebacken habe. Allerdings mache ich das nur zu besonderen Anlässen. Nun war es doch schon wieder lange her, seitdem ich mich daran gewagt habe. Das letzte Mal war, als ich einen Geschenkkorb gebastelt habe. Damals sollten die benötigten Zahlen allerdings kleiner sein und der Teig war ein anderer hier.

Die für meinen Papa benötigten Hefezahlen sollten groß sein. Ich konnte mich mal wieder nicht erinnern, welchen Teig ich beim letzten Zahlen backen verwendet habe. Daher habe ich in meinem alten Backbuch gestöbert und ein Rezept für Neujahrsbrezeln herausgesucht. Die Teigmenge habe ich halbiert und gehofft, dass die Hälfte des Teiges exakt für meine Zahlen ausreichen wird.

Problemlösung

Außerdem muss mit dem Rätseln darum, welcher Teig und welche Menge und wie das beim letzten Mal denn alles so war, endlich Schluss sein. Daher schreibe ich heute mal alles auf. Für mich und wer weiß, vielleicht auch für euch 😉 .

Denn eines ist klar! Ich werde definitiv erneut nach einem passenden Rezept suchen, denn Zahlen zu backen, um diese zu verschenken, finde ich einfach sensationell. Ich liebe das Flechten und das Freuen auf das endgültige Ergebnis. Obwohl ich jedes Mal etwas nervös und gespannt darauf bin, ob es gut gelingt.

Ich hoffe, ihr kommt klar mit meinen Erklärungen und Bildern 🙂 .

Große Hefezahlen zum Jubiläum backen

Für eine Achtzig, die fast das Backblech bedeckt, benötigt man diese Teigmenge.

Zutaten:

500 g Dinkelmehl 630
30 g frische Hefe
40 g Zucker
250 ml lauwarme Milch
25 g Butter
1 Ei
1 Prise Salz
die abgeriebene Schale einer halben Zitrone

Für die Deko:

1 Eigelb
2 EL Milch
etwa vier EL Hagelzucker
etwa vier EL gestiftete Mandeln

Zubereitung:
Vorteig:

Zuerst wird das Mehl in eine Schüssel gesiebt. Anschließend formt man eine kleine Mulde und bröckelt die Hefe hinein. Dazu gibt man einen Teelöffel vom Zucker, gießt von der lauwarmen Milch 150 ml dazu und rührt etwas Mehl vom Rand hinein.

Diesen Vorteig lässt man 15 Minuten zugedeckt an einem warmen Platz gehen.

Milchmischung:

In der Zwischenzeit erwärmt man die Milch, aber nicht heiß werden lassen, wirklich nur lauwarm. In der Milch lässt man die Butter zergehen und rührt den restlichen Zucker und das Salz, sowie die abgeriebene Zitronenschale hinein. Ist diese Mischung leicht lauwarm, dann rührt man das Ei unter.

Anschließend rührt man die Zuckermilch in den Vorteig und knetet ihn gründlich. Sollte er noch etwas kleben, dann knetet man noch einen EL Mehl unter.

Nun lässt man den Teig zugedeckt, an einem warmen Platz, 30 Minuten gehen.

Sobald ihr das Tuch hebt, werdet ihr staunen. Der Teig geht unheimlich auf, doch wenn man ihn aus der Schüssel löst, fällt er wieder zusammen. Tut dem Ergebnis aber nicht schaden 🙂 .

Teig portionieren und rollen:

Zuerst wird der Teig im Ganzen gewogen. Dazu muss man wissen, dass die Acht mehr Teig benötigt, als die Null. Ich habe die Zahlen mit einem gerollten Küchentuch Probe gelegt und dabei erkannt, wie viel mehr Teig die Acht benötigt.

Berechnung der Teigmenge pro Zahl:

Das gesamte Teiggewicht durch 7 teilen. Die Acht bekommt 4 Teile, die Null erhält 3 Teile der Teigmenge. Genauer gesagt wiegt der gesamte Teig 898 Gramm. Durch 7 geteilt entspricht das einem Gewicht von 128 Gramm pro Teil. 128x4 ergibt 513 Gramm für die Acht und 128x3 ergibt 384 Gramm für die Null.

Man schneidet zuerst die 513 Gramm Teigkugel in drei Stücke zu je 170 Gramm und rollt jedes Stück zu einem 80 cm Strang. Aus diesen drei Strängen wird die Acht geflochten.

Hefezopfstrang für Hefezahl zum Jubiläum

Die Stränge werden nebeneinander gelegt und man beginnt, ab der Hälfte, zu flechten. So wie auf dem Bild oben. Dann die zweite Hälfte flechten, allerdings rückwärts, d.h. die Stränge werden untereinander durch geflochten, sonst stimmt das Flechtbild nicht.

Große Hefezahlen zum Jubiläum backen

Dann legt man mit dem Zopf zuerst den oberen Kreis, als ob man ein S formen wollte. Die Enden werden unten verbunden. Darauf achten, dass man die Enden nur leicht unter den Strang legt, sonst wird es mittig zu dick.

Hefe Acht backen für ein Jubiläum

Auch ich hatte etwas zu viel der Enden unter der Acht. Hier seht ihr, wie sich diese mittig wölbt.

Die geformte Zahl wird vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gelegt. Ich habe mir überlegt, dass die Löcher der Acht ziemlich zu backen werden, wenn ich sie so belasse. Daher habe ich zwei kleine Weckgläser in Alufolie gewickelt, mit Öl gefettet und in die Löcher gestellt.

Hefezahlen zum 80. Geburtstag backen

Dann wird der 384 Gramm Teig für die Null ebenfalls in drei Teile geteilt. Es werden drei Stränge mit nun je 60 cm Länge gerollt und wie oben geflochten. Für die Null wird dann einfach ein ovaler Kreis gelegt und die Enden gut verbunden.

Um die Lücke zu füllen, habe ich ein großes Stück Alufolie zu einem Oval geformt, geölt und hineingelegt. Vielleicht gibt es hierfür eine elegantere Lösung. Wer Tipps hat, die nehme ich gerne noch hier auf 🙂 .

Bestreichen und bestreuen

Sobald beide Zahlen geformt sind, verquirlt man ein Eigelb mit zwei Esslöffeln Milch und bestreicht die Zahlen damit. Bestreut werden die Zahlen mit dem Hagelzucker und den gestifteten Mandeln.

Letztendlich lässt man die Zahlen, mit einem Küchentuch bedeckt, an einem warmen Ort, weitere 20 Minuten gehen.

In der Zwischenzeit wird der Backofen auf 190 °C vorgeheizt.

Sind die 20 Minuten um, so schiebt man das Backblech mittig in den Ofen. Die Backzeit beträgt etwa 20 Minuten, allerdings sollte man nach etwa 10 Minuten mit Alu abdecken, damit die Zahlen nicht zu dunkel werden.

Herausnehmen und abkühlen lassen.

Große Hefezahlen für ein Jubiläum backen

Die Platzhalter können nach dem Abkühlen vorsichtig entfernt werden.

Große gebackene Hefezahlen zum Jubiläum verschenken

Zum Schluss muss noch eine schöne Verpackung her. Ich hatte einen schwarzen Wellpappe Karton. Die Hefezahlen kamen darin sehr schön zur Geltung und haben eigentlich fast den Karton gefüllt. An die Seiten habe ich noch etwas Klarsichtfolie, gegen das Verrutschen, gestopft und den Karton mit Folie und Schleife verpackt.

Viel Spaß beim Hefezahlenbacken

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