Springe zum Inhalt

Fruchtiges und nussiges Hutzelbrot

Fruchtiges und nussiges Hutzelbrot

 

Meine liebste Chefin hat, wie jedes Jahr,  wunderbar fruchtiges und nussiges Hutzelbrot gebacken

Alle Jahre wieder bäckt meine liebe Chefin ab Mitte November Hutzelbrot. Und, wie jedes Jahr bekommen wir dann etwas davon ab 🙂 . Wir freuen uns schon immer sehr darauf, denn dieses Hutzelbrot bringt das erste Adventsfeeling mit. Jede Menge Früchte und Nüsse machen es ganz besonders saftig. Doch unwiderstehlich wird es, wenn man es dick mit Butter bestreicht.

Nun wäre es Zeit, um selber einmal Hutzelbrot zu backen!

Alle Jahre wieder nehme ich mir vor, selber Hutzelbrot zu backen. Und wie jedes Jahr ist es nun wieder nichts geworden. Ihr werdet euch jetzt denken, dass doch noch genügend Zeit wäre, das Rezept nachzubacken. Aber ich habe doch noch sooo viele Dinge im Kopf, die ebenfalls getan werden wollen 😉 .

Was also tun?

Nun habe ich eben die Gelegenheit genutzt und es mir einfach gemacht. Denn ich habe meiner Chefin bei der Zubereitung nur über die Schulter geschaut und das Geschehen fotografiert. Ich muss gestehen, es steckt schon einiges an Zeit und Arbeit in so einem Hutzelbrot. Angefangen beim Zerkleinern der Zutaten, über das Einweichen der Früchte, bis zum Kneten des doch sehr zähen Teiges. Das gibt Muskeln. Ich frage mich, wo meine zierliche Chefin diese Kraft hernimmt  😉 .

Aus dem fertigen Teig werden 8 kleine Brote geformt. Falls ihr noch Zeit und Lust habt um fruchtiges und nussiges Hutzelbrot zu backen, habe ich euch das Rezept und die Bilder heute mitgebracht.

Ganz lieben Dank liebste Chefin, für die Mühe 🙂 .

Fruchtiges und nussiges Hutzelbrot

Für 8 kleine Brote

Zutaten:

300 g getrocknete Birnen
250 g getrocknete Feigen
200 g getrocknete Pflaumen
200 g getrocknete Aprikosen
50 g Zitronat
50 g Orangeat
150 g Haselnüsse
150 g Mandeln
150 g Walnüsse

350 g Dinkelmehl 630
30 g frische Hefe
1 EL gemahlener Zimt
1 EL gemahlener Anis
1 TL gemahlene Nelken
1 TL gemahlener Piment
100 g brauner Zucker
1/2 TL Salz

Verzierung: Nüsse nach Wahl

Zubereitung:

Zuerst werden die Birnen in 750 ml Wasser für drei Stunden eingeweicht. Dann schneidet man diese in Streifen und kocht sie im Einweichwasser 20 Minuten weich. Anschließend gießt man die Birnen in ein Sieb und fängt das Einweichwasser auf.

Danach werden die übrigen Früchte klein geschnitten, zu den Birnen gegeben und über Nacht zugedeckt stehen gelassen.

Zerkleinerte Früchte für das Hutzelbrot

Nun kann man noch das Zitronat und Orangeat mit einem kleinen Mixer gut zerkleinern und über Nacht in einem Behälter lagern.

So geht es am nächsten Tag weiter:

Am nächsten Tag erwärmt man das Birnen-Kochwasser lauwarm, nimmt zwei Esslöffel davon ab, löst die Hefe darin auf und gibt sie zum Mehl in eine Schüssel. Dazu kommen die Nüsse (gehackt oder am Stück, wie ihr das mögt. Die Chefin lässt die Nüsse am Stück), die eingeweichten Früchte, Gewürze, Zucker und Salz.

Hutzelbrotteig

Dann wird der Teig geknetet. Man verwendet schrittweise so viel Birnen-Kochwasser, bis ein homogener Teig entsteht. Dieser sollte weder zu labberig noch zu fest sein. Daraus werden 8 kleine Hutzelbrote geformt.

Wer es ganz genau machen will, wiegt den kompletten Teig und teilt das Ergebnis durch acht. Dann wiegt man jedes Brot in genau dieser Menge ab. Die Brote werden mit Mandeln, Hasel- oder Walnüssen nach Lust und Laune verziert.

Geformte Hutzelbrote vor dem Backen

Die Hutzelbrote ruhen nun zugedeckt, auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech, an einem warmen Ort, für etwa zwei Stunden.

Kurz vor Ende der Gehzeit heizt man den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vor und lässt die Hutzelbrote ca. 30 Minuten backen. Es empfiehlt sich eine Stäbchenprobe.

Fruchtiges und nussiges Hutzelbrot

Die fertigen Brote lässt man auf einem Gitter komplett auskühlen, verpackt sie dann in Alufolie und lagert sie an einem kühlen Ort. Dadurch halten sich die fruchtigen und nussigen Hutzelbrote mehrere Wochen.

Obwohl die Brote ein paar Tage durchziehen sollten, damit die Gewürze besser zur Geltung kommen, müsst ihr unbedingt gleich ein Laibchen anschneiden und genießen! Wir lieben das Hutzelbrot dick mit Butter bestrichen.

Möchte man die Brote verschenken, dann verpackt man sie am besten in Klarsichtfolie mit schönen Schleifen verziert.

Viel Spaß beim Nachbacken

Eure Biene

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.