Ja, er ist gut! Und — ja, er ist groß. Und — ja, mit Butter ...
und Honig oder Marmelade oder Nutella oder Erdnussmus ist er eine solche Sünde. Man kann nicht mehr aufhören davon zu essen.
Dieser Hefezopf ist überhaupt nicht trocken. Er wird sogar jeden Tag noch besser. Kalorien darf man hier nicht zählen, das ist klar. Aber er ist der pure Genuss und deshalb muss ich heute das Rezept einstellen. Es tut mir sehr leid für alle, die nun diesem Hefezopf verfallen werden ;-).
Der Hefezopf gelingt mit frischer Hefe, aber auch mit Trockenhefe.
Das Originalrezept habe ich vor vielen Jahren von einer lieben Freundin bekommen. Dort wird frische Hefe verwendet. Ich finde, dass sowohl frische als auch Trockenhefe ein hervorragendes Ergebnis liefern. Du kannst also entscheiden, ob du lieber frische Hefe oder Trockenhefe verwendest. Ich meine, dass der Hefezopf mit der frischen Hefe noch etwas mehr aufgeht. Aber wie gesagt, beide Varianten werden sensationell, sodass Trockenhefe definitiv eine gute Option ist.
Außerdem notiere ich im Rezept die Zutaten für einen Hefezopf mit 1 Kilo Mehl und für einen mit 660 g Mehl. Mancher mag es womöglich etwas kleiner :-).
Ein ganz ein guter und großer Hefezopf
Backofen vorgeheizt 160 Grad O/U-Hitze, Blech mittig,
Backzeit für 1 kg Mehl 35 Minuten, für 660 g Mehl 30 Minuten.
Zutaten:
1 kg oder 660 g Dinkelmehl 630
2 Prisen oder 1,5 Prisen Salz
1,5 TL oder 1 TL Bourbon-Vanille
42 g oder 30 g frische Hefe bzw. 2 P. (14 g) oder 1,5 P. (10 g) Trockenhefe
400 ml oder 270 ml Milch
180 g oder 120 g Zucker
180 g oder 120 g Butter
2 EL oder 1,5 EL Öl
3 Eier oder 2 Eier
Optional:
Rosinen ev. vorher eingeweicht
Deko:
2—3 EL Hagelzucker
3 EL gestiftete Mandeln oder Mandelblättchen
1 Tüte Vanillezucker
Zubereitung der Milch-Zucker-Mischung:
Zuerst die Milch erwärmen, nicht kochen! Darin den Zucker, die Butter und das Öl auflösen. Sobald die Mischung etwa 28—30 Grad hat, die Eier hineinführen. Verwendet man frische Hefe, dann bröckelt man diese jetzt in die Milch-Zucker-Mischung. Nimmt man Trockenhefe, dann gibt man diese in die Mehlmischung.
Mehlmischung:
Hierfür siebt man das Mehl in eine große Schüssel und gibt dazu das Salz und die Bourbon-Vanille. Hat man sich für die Verwendung von Trockenhefe entschieden, dann gibt man diese ebenfalls in die Schüssel und verrührt alles gut. Wer möchte gibt hier die Rosinen dazu.
Nun gießt man die Milch-Zucker-Mischung zur Mehlmischung und verknetet diese gut und ausgiebig. Der Teig sollte sich von der Schüssel lösen beim Kneten, dann ist er perfekt. Klebt der Teig, dann gibt man noch etwas Mehl dazu. Ist er zu trocken, dann noch einen kleinen Schluck Milch unterkneten.
Anschließend die Schüssel mit einem Deckel verschließen (ich verwende die Plopp Schüssel von Tupper) oder mit einem Geschirrtuch abdecken und eine Stunde gehen lassen. Entweder auf der Heizung oder im 50 Grad vorgeheizten und dann wieder ausgeschalteten Ofen, der leicht offen steht. Oder auf dem warmen Balkon im Halbschatten.
So ist der Teig nach einer Stunde aufgegangen.
Jetzt ist es Zeit den Backofen auf 160 Grad O/U-Hitze vorzuheizen.
Nach der Gehzeit bemehlt man die Arbeitsfläche, teilt drei gleich große Stränge ab und flechtet einen Zopf von der Mitte zum Ende.
Danach das Flechtwerk drehen und die zweite Hälfte flechten. Der Zopf wird schräg auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gesetzt.
Am Ende wird er mit Sahne bestrichen und zügig mit Hagelzucker, Mandelstiften oder Mandelblättchen und einer Tüte Vanillezucker bestreut.
Die Backzeit beträgt beim 1 kg Hefezopf 35 Minuten und beim 660 g Hefezopf
30 Minuten. Sollte er zu dunkel werden, dann rechtzeitig mit Alufolie abdecken.
Sodala! Der Hefezopf ist bei einem Kilo Mehl und mit Trockenhefe so groß, dass er gerade noch auf das Blech passt.
Hier seht ihr noch einen weiteren Hefezopf, den ich mit frischer Hefe gemacht habe. Er ist noch größer, als der obige mit Trockenhefe.
Immer wenn so ein ganz ein guter und großer Hefezopf aus meinem Backofen kommt, dann verteile ich ihn auf drei Haushalte. Da freuen sich alle darüber :-).








