Dieser sonnengelbe Gewürzquark senkt Entzündungen …
daher sollte er mehrmals die Woche zum Frühstück gegessen werden. Er strotzt nur so vor Gewürzen, welche die Gesundheit äußerst positiv beeinflussen. Die Inhaltsstoffe ergänzen sich ganz wunderbar und erhöhen durch die Kombination ihre Wirkung.
Das Rezept für diesen wunderbaren Gewürzquark zum Frühstück habe ich aus dem Buch von Dr. Wolfgang Feil und Tobias Homburg — Arthrose endlich heilen.
In dem Buch findet man einige Rezepte und Listen welche aufzeigen, wie man Entzündungen und dadurch Schmerzen lindern und Arthrose begegnen kann. Eigentlich bin ich davon noch nicht betroffen, finde jedoch die angewandte
4-Bausteine Strategie zur Knorpelregeneration sehr spannend.
Und hey, vorbeugen ist besser als heilen :-). Daher gibt es bei uns mehrmals die Woche diesen sonnengelben Gewürzquark zum Frühstück, welchen meine Männer sehr mögen.
Meine Schwester bereitet sich diesen Quark manchmal in einer herzhaften Variante zu, was ich ebenfalls eine tolle Idee finde. Mit Paprika, Zwiebeln und Knoblauch. Also noch mehr gute Inhaltsstoffe.
Zu den wertvollen Gewürzen zählen Kurkuma in Verbindung mit schwarzem Pfeffer, Ingwer, Zimt und Chili. Die Wirkung steigert sich noch durch die Vermischung mit Leinöl. Wer Leinöl nicht verträgt, so wie ich, dem kann ich Leindotteröl empfehlen. Dieses Öl hat nichts mit Leinöl zu tun außer, dass der Omega 3 Gehalt ähnlich hoch ist. Daher nutze ich dieses Öl seit Jahren als Ersatz für Leinöl.
Gewürzquark senkt Entzündungen
Für 1 Portion in der süßen Variante
Zutaten:
3 TL Leinöl bzw. Leindotteröl
1 TL gemahlene Kurkuma
1/2 TL gemahlener Zimt
1 Msp. Chilipulver
schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
1 Stück frisch geriebener Ingwer 2 cm oder 1/2 TL Ingwerpulver
125 — 150 g Quark 20 % Fett, Schafjoghurt oder Ziegenjoghurt
1 TL Honig
1/2 grob geriebener Apfel mit Schale
Meine eigenen Ergänzungen:
1 — 2 TL Glycin
geschälte Hanfsamen
Zubereitung:
Zuerst mischt man die Gewürzpulver in einer Schüssel gut mit dem Öl. Dort hinein rührt man den Quark und den geriebenen Ingwer (falls kein Pulver verwendet wird), den Honig und das Glycin.
Dann reibt man den Apfel grob und gibt diesen in den Quark. Darauf streue ich ergänzend die geschälten Hanfsamen und gebe noch etwas Honig darüber. Alles vermengen und am allerbesten mindestens zwei Stunden stehen lassen. Dadurch wird der Quark besonders cremig.
Ich bereite immer drei Portionen zu, denn meine Männer wollen unbedingt etwas davon abhaben ;-).
Hier noch ein paar Infos zu Glycin, falls jemand Interesse daran hat :-).
Glycin schmeckt leicht süßlich und ist kein Zucker, sondern eine Aminosäure. Es wirkt beruhigend für das zentrale Nervensystem in stressreichen Phasen oder abends, wenn der Körper entspannen möchte. Dabei hilft Glycin und sorgt für erholsamen Schlaf. Es soll auch zur Bildung und Erhaltung der Darmschleimhaut beitragen und für eine bessere Fettverdauung sorgen. Glycin unterstützt die Kollagensynthese in Bindegewebe, Knochen und Sehnen. Es liefert Bausteine für den roten Blutfarbstoff Hämoglobin und hilft der Leber bei Entgiftungsprozessen sowie beim Binden und Abbau von Fremdstoffen. Glycin ist unentbehrlich bei der Bildung von Kreatin zur Energieversorgung der Muskulatur.
Daher nehme ich es gerne zum Süßen. Allerdings darf man nicht dieselbe Süßkraft wie bei Zucker erwarten.


